AGB's


Allgemeine Geschäftsbedingungen

Zwischen dem Eigentümer oder einer von ihm beauftragten geschäftsfähigen Person, im Folgenden beide als „Auftraggeber“ benannt und Herr Angerer Gerald folgender Werkvertrag geschlossen:

1. Auftrag und Leistung

1.1. Der Auftraggeber beauftragt den staatlich geprüften Hufbeschlagschmied, an dem in seinem Eigentum stehenden Huftier die Hufbearbeitung auszuführen.

1.2. Wird der Auftrag durch einen Beauftragten des Eigentümers erteilt und gibt es keine Hinweise, dass dies gegen den Willen des Eigentümers geschieht, wird dessen Einverständnis vorausgesetzt.

1.3. Der Hufbeschlagschmied verpflichtet sich, die von ihm, angebotene Dienstleistung nach besten Wissen und Gewissen, in einer Form, die dem Huftier gerecht wird auszuführen.

2. Ort und Zeitpunkt

2.1. Auftraggeber und Hufbeschlagschmied erbringen ihre Leistung an einem von beiden Seiten bestätigten Ort und Zeitpunkt.

2.2. Der Hufbeschlagschmied erbringt seine Leistung nur in Anwesenheit des Auftraggebers. In der Regel wird kein Aufhalter benötigt. Der  Pferdebesitzer/Eigentümer hat die Pflicht für das entsprechende Umfeld zu sorgen und die ordentliche Durchführung des Hufbeschlages sowie andere Leistungen zu ermöglichen. Insbesondere muss der Beschlagplatz ausreichend groß - mind. aber 4 x 5 Meter mit ebenem Boden ausgeführt - und frei von scharfkantigen Gegenständen sein, um Verletzungen für Mensch und Tier zu vermeiden. Insoweit ist der Pferdehalter verpflichtet, gefährliche Gegenstände im Umkreis von drei Metern zu entfernen. Der Platz soll trocken und sauber sowie ausreichend beleuchtet sein.
2.3. Das Pferd muss schmiede- und beschlagsfromm sein, anderenfalls muss der Pferdebesitzer dieses unverzüglich vor Beginn des Beschlages mitteilen, es entstehen Mehrkosten. Sollte eine rechtzeitige Mitteilung vor Aufnahme des Beschlags nicht erfolgen, kann die Leistungserbringung bei Kenntniserlangen umgehend abgebrochen und nicht zu Ende geführt werden. Die bis zu diesem Zeitpunkt entstandenen Aufwendungen des Hufschmiedes hat der Kunde zu ersetzen.

2.4. Eine Stornierung und Änderung des Ortes oder Zeitpunktes ist nur mit Bestätigung gültig.

2.5. Verspätungen durch unvorhersehbare Ereignisse, werden von beiden Seiten bis zu einer Dauer von 1 Stunde akzeptiert.

2.6. Aus die Leistung aus vorgenannten Gründen nicht erbracht werden, kann ein Schadenersatz in maximaler Höhe des Auftragswertes verlangt werden.

2.7. Ein Schadenersatz wird ausgeschlossen, bei einer Verhinderung durch höhere Gewalt oder offensichtlicher Unmöglichkeit.

3. Abnahme

3.1. Die Abnahme erfolgt sofort nach Beendigung der Arbeit durch den Auftraggeber.

3.2. Ist der Auftraggeber zum Zeitpunkt der Abnahme nicht mehr Anwesend oder verhindert, so gilt diese als gegeben.

4. Preise und Zahlung

4.1. Es gilt der mündlich genannte Preis.

4.2. Die Zahlung erfolgt, soweit nicht ausdrücklich Rechnung vereinbart wird, sofort nach Abnahme in bar.

5. Ende des Werkvertrags

5.1. Mit der Abnahme und der Zahlung endet der Werkvertrag.

6. Gewährleistung und Haftung

6.1. Der Hufbeschlagschmied übernimmt eine Gewährleistung von 7 Tagen.

6.2. Er haftet nur für Schäden, die in direkten und zeitlichen Zusammenhang mit seiner Arbeit stehen.

6.3. Die Gewährleistung und Haftung erlischt, wenn den Empfehlungen über die Nutzung und Haltung des Huftiers in Bezug auf den Huf nicht Folge geleistet wird, das Tier über seine natürliche Bestimmung hinaus belastet wird, der Schaden nicht vom Hufbeschlagschmied zu vertreten ist oder auf mögliche Folgen im Voraus hingewiesen wurde (siehe 2.2./2.3.).

6.4. Ein Mangel muss dem Hufbeschlagschmied sofort bekannt gegeben werden. Es muss ihm die Möglichkeit der Nachbesserung gegeben werden.

6.5. Ein Schaden muss dem Hufbeschlagschmied unverzüglich gemeldet werden. Es muss dem Hufbeschlagschmied, einer beauftragten Person, sowie der Haftpflichtversicherung die Möglichkeit der Begutachtung des Schadens gegeben werden.

6.6. Schadenersatz für einen Mangel kann maximal in einer Höhe des Auftragswertes verlangt werden. Schadenersatz für einen Schaden kann maximal in Höhe der gesetzlichen Mindestsummen verlangt werden.
6.7. Sind die Mängelbehauptungen des Kunden unberechtigt, ist der Kunde verpflichtet, die entstandenen Aufwendungen für die Feststellung der Mängelfreiheit oder Fehlerbehebung zu ersetzen.

7. Salvatorische Klausel

7.1. Es gilt österreichisches Recht.

7.2. Sollten einzelne Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder nichtig sein, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.

7.3. Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis oder künftigen Verträgen zwischen Angerer Gerald und dem Kunden ergebenden Streitigkeiten ist das für unseren Sitz örtlich zuständige Gericht.